Schmetterlingsarten entdecken · Edelfalter
Common Map – Cyrestis thyodamas
Feine Linien auf hellem Grund, als wäre eine kleine Landkarte auf den Flügeln entstanden.
Beim Common Map lohnt es sich, einer einzigen Linie zu folgen. Sie läuft durch die helle Flügelfläche, kreuzt andere Linien und verschwindet schließlich im dunklen Rand. Daneben beginnt schon die nächste. Auf unserer Originalaufnahme liegen gelborange Flecken an den Hinterflügelecken und kleine dunkle Punkte darin. Zwischen diesen warmen Farbstellen bleibt das feine Netz aus dunklen Linien das bestimmende Muster.

Ein Liniennetz mit warmen Farbtupfern
Ein Teil der Linien führt quer durch die Flügel, ein anderer längs. Ihre Kreuzungen teilen den hellen Grund in kleine Felder.
Die Hinterflügel enden in kurzen Spitzen. Orange und kleine dunkle Punkte setzen dort einen farbigen Akzent.
Common Map im Steckbrief
| Wissenschaftlicher Name | Cyrestis thyodamas, Common Map oder Common Mapwing. [1, 2] |
|---|---|
| Familie | Edelfalter (Nymphalidae), Unterfamilie Cyrestinae. [1] |
| Flügelspannweite | Etwa 4,5 bis 6,8 cm im regionalen BugsAlive-Artenblatt. [2] |
| Verbreitung laut Freilandporträt | Unter anderem Indien, Myanmar, Thailand, China und Taiwan. [1] |
| Lebensraum | Primär- und Sekundärwälder; Beobachtungen auch an offenen Waldrändern. [1] |
| Raupenfutter | Feigen der Gattung Ficus. [1, 2] |
| Lebensdauer als erwachsener Falter | Eine belastbare allgemeine Zeitspanne ist in den verwendeten Quellen nicht belegt. |
Die Größenangaben beschreiben Literaturwerte und keine zugesicherten Maße eines Verkaufsstücks. Die Rahmengröße steht beim jeweiligen Artikel.
Wie eine Landkarte ohne Beschriftung
An den Vorderflügeln ist der dunkle Rand breit. Nach innen wird die Zeichnung feiner: Schmale Linien durchqueren die helle Fläche und treffen auf Längslinien. Auf den Hinterflügeln setzt sich das Muster mit anderen Abständen fort.
Die orangefarbenen Stellen ziehen den Blick zunächst an die Ecken. Wer danach zurück in die helle Mitte schaut, entdeckt, wie viele kleine Felder dort nebeneinanderliegen. Manche wirken fast rechteckig, andere sind schmal und schräg.
Der englische Name lässt sich an dieser Aufnahme leicht nachvollziehen. Die Zeichnung erinnert an Wege und Grenzen auf einer Karte. Es ist ein Bildvergleich, keine tatsächliche Abbildung einer Landschaft. Die Linien sind Teil der natürlichen Flügelzeichnung.
An Waldrändern und an feuchten Ufern
Adrian Hoskins beschreibt die Art aus Wäldern Indiens. Männchen beobachtete er auch auf Kieswegen und an steinigen Flussufern, wo sie Flüssigkeit vom Boden aufnehmen. Beide Geschlechter können mit ausgebreiteten Flügeln unter Blättern ruhen. [1]
Diese Freilandbeobachtungen geben dem ausgebreiteten Präparat eine Umgebung. Das Tier auf dem Foto hängt ruhig im Schaukasten; draußen wechselt es zwischen Flug und Ruheplätzen. Die feinen Linien begleiten die ganze Bewegung, auch wenn man sie im Vorbeifliegen kaum einzeln sehen dürfte.
Für das hier angebotene Stück übernehmen wir die vorhandene Artzuordnung. Eine Unterart oder ein Herkunftsland wird nicht nachträglich aus der Flügelfarbe abgeleitet. Der Steckbrief beschreibt die recherchierte Art, die Produktbilder zeigen das konkrete Angebot.
Vom Ei zum Falter: Feigenblätter für die Raupe
Die Raupen fressen laut Hoskins an Feigenbäumen der Gattung Ficus. [1] Die Futterpflanze ist damit ein Teil der Lebensgeschichte, den das fertige Präparat nicht zeigt. Bevor die gezeichneten Flügel entstehen, muss eine Raupe wachsen und sich mehrfach häuten.
Auf Ei und Raupe folgt die Puppe. In ihr entwickelt sich der geflügelte Schmetterling. Das Florida Museum erklärt diese vier Lebensabschnitte als vollständige Metamorphose. [3] Für den Common Map nennen die hier genutzten Quellen keine ausreichend gesicherte allgemeine Tagesfolge.
Deshalb steht hier weder eine geschätzte Entwicklungsdauer noch eine erfundene Erwachsenen-Lebensdauer. Die Art lässt sich auch ohne diese Zahlen kennenlernen. Gerade bei einer nur teilweise beschriebenen Entwicklung ist eine offene Angabe genauer als eine plausible, aber unbelegte Frist.
Linien und Punkte im Rahmen vergleichen
Die drei Angebotsbilder zeigen zunächst den schwarzen Rahmen und anschließend eine nähere Ansicht des Falters. Auf weißem Untergrund bleiben die dunklen Linien gut sichtbar. Die orangefarbenen Ecken werden von der dunklen Kontur eingefasst.
Vergleiche dazu den Clipper. Auch bei ihm teilt die Zeichnung die Flügel in viele Felder. Auf seinem Referenzfoto sind die hellen Flecken aber viel stärker voneinander abgesetzt; beim Common Map zieht sich das feine Liniennetz durch große helle Flächen.
Die Stellung der Flügel kann zwischen Referenzaufnahme und Verkaufsfotos abweichen. Ein Präparat ist kein genormtes Druckbild. Für Zustand und Ausführung gelten die aktuellen Artikelansichten. Die Größenwerte im Steckbrief ersetzen keine Vermessung des Verkaufsstücks.
Common Map im 12 × 12 cm großen Rahmen
Bei uns im asiahouse24 gibt es den Common Map als echten, präparierten Schmetterling auf Watte hinter Glas. Das hier zugeordnete Angebot hat einen schwarzen Kunststoffrahmen mit etwa 12 × 12 × 2 cm Außenmaß. Die Galerie zeigt drei Originalfotos dieses Artikels. Bitte beachte die aktuellen Zustandsangaben und Ansichten beim Angebot. Die Außenmaße betreffen den Rahmen, nicht die Spannweite des Falters. Verkauf nur ohne Dekoration.



Common Map im 12 × 12 cm großen Rahmen ansehen →
Originalfotos von asiahouse24. Abbildungen als Referenz; Zeichnung, Farbe und Erhaltungszustand können abweichen. Verkauf nur ohne Dekoration. Die aktuellen Angebotsdetails stehen auf der Produktseite.
Fragen zum Common Map
Warum heißt er Common Map?
Die feinen dunklen Linien auf den hellen Flügeln erinnern an die Zeichnung einer Landkarte.
Welche Pflanzen brauchen die Raupen?
Die verwendeten Artquellen nennen Feigen der Gattung Ficus. [1, 2]
Ist die Lebenserwartung bekannt?
Eine belastbare allgemeine Zeitspanne für das erwachsene Tier ist durch die hier verwendeten Quellen nicht belegt.
Artenschutz und Herkunft
Cyrestis thyodamas ist in den Anhängen I, II und III des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) nicht aufgeführt. Die Aussage bezieht sich auf die CITES-Listung dieser Art. [C]
Bereits verstorbene Falter aus Zuchtfarmen
Die Zuchtfarmen liefern uns ausschließlich Schmetterlinge, die bereits verstorben sind. Die Tiere werden dort gesondert aufgelesen, anschließend aufgespannt und als Präparate für den Verkauf vorbereitet.
Deshalb umfasst unser Sortiment unterschiedliche Erhaltungszustände. Neben sehr gut erhaltenen Faltern bieten wir auch Tiere mit kleinen Unregelmäßigkeiten oder sichtbaren Spuren an den Flügeln an. Nicht jedes Exemplar entspricht einer makellosen A1+-Sammlerqualität. Den Zustand berücksichtigen wir bei unseren Preisen; maßgeblich sind die Fotos und Hinweise beim jeweiligen Artikel.
Auch diese bereits verstorbenen Tiere als Präparate anzubieten, gehört für uns zu einem bewussten Umgang mit dem vorhandenen Material. Darauf beruht unser Verständnis von Nachhaltigkeit bei diesen Zuchtpräparaten.














