Schmetterlingsarten entdecken · Ritterfalter

Giant Swordtail – Graphium androcles

Helle Schwertspitzen verlängern die Flügel weit nach unten.

Die langen hellen Fortsätze fallen beim Giant Swordtail sofort auf. Sie wachsen optisch aus den fast weißen Hinterflügeln heraus und ziehen den Umriss weit nach unten. Oben wirkt der Falter viel dunkler: Breite schwarze Streifen treffen auf dunkle Vorderflügelspitzen. Auf unserer Originalaufnahme entsteht aus diesen schweren oberen Partien und den schmalen hellen Enden eine ungewöhnlich langgezogene Form.

Giant Swordtail Graphium androcles mit schwarz-weißen Flügeln und sehr langen hellen Hinterflügelfortsätzen
Originalaufnahme aus dem Bildbestand von asiahouse24.

Dunkle Spitzen über hellen Schwertfortsätzen

Die äußeren Vorderflügelbereiche sind dunkel, weiter innen liegen breite helle Felder.

Die Hinterflügel laufen in sehr schmale helle Fortsätze aus. Dunkle Randzeichen begleiten ihren Ansatz.

Giant Swordtail im Steckbrief

Wissenswertes über die Art
Wissenschaftlicher NameGraphium androcles, Giant Swordtail. [1]
FamilieRitterfalter (Papilionidae). [1, 2]
FlügelspannweiteEtwa 8,0 bis 12,0 cm im Museumssteckbrief. [1]
Verbreitung laut MuseumSulawesi und die Sula-Inseln im indonesischen Raum Wallacea. [1]
Raupenfutter im MuseumssteckbriefUvaria rufa, ein Annonengewächs. [1]
Auffällige FormSehr lange helle Fortsätze an den Hinterflügeln. [1]
Lebensdauer als erwachsener FalterEine belastbare allgemeine Zeitspanne ist in den verwendeten Quellen nicht belegt.

Die Größenangaben beschreiben Literaturwerte und keine zugesicherten Maße eines Verkaufsstücks. Die Rahmengröße steht beim jeweiligen Artikel.

Oben kräftig gezeichnet, unten fast durchsichtig hell

Nahe dem Körper wechseln auf den Vorderflügeln breite helle und dunkle Streifen. Weiter außen wird der dunkle Bereich größer. Sehr feine helle Linien sind darin noch zu erkennen. So wirkt die Spitze nicht wie eine vollkommen geschlossene schwarze Fläche.

Die Hinterflügel sind viel heller. Einzelne dunkle Bänder ziehen von oben hinein, am Rand folgen schwarze Bögen und Flecken. Die langen hellen Fortsätze reichen darüber hinaus und werden zu ihren Enden hin immer schmaler.

Auf dem weißen Untergrund sind diese hellen Enden weniger kräftig zu sehen als die dunklen Spitzen. Ein genauer Blick lohnt sich: Ihre Form setzt sich vom Hintergrund nur zart ab. Die Gesamtaufnahme des Rahmens zeigt, wie viel Raum die lange Silhouette braucht.

Eine Art aus Wallacea

Das National Museum of Natural Science nennt Sulawesi und die Sula-Inseln als Verbreitungsgebiet. [1] Damit lässt sich die Art geografisch genauer einordnen als mit der allgemeinen Angabe „Asien“. Der Name des Fundraums ist allerdings keine Herkunftsbescheinigung für ein einzelnes Verkaufspräparat.

Für das hier angebotene Stück bleibt die Zuordnung aus dem Shop maßgeblich. Dort steht Graphium androcles, auch wenn die historische Produktadresse „giant-swallowtail“ enthält. Aus einer alten URL lässt sich keine andere Art ableiten.

Der Name Giant Swordtail passt zur langgezogenen Kontur. Die Spannweite im Steckbrief wird quer über die ausgebreiteten Flügel betrachtet. Die langen Enden nach unten sind ein anderes Formmerkmal; aus ihrer Länge sollte keine neue Spannweite geschätzt werden.

Vom Ei zur Raupe an Uvaria

Der Museumssteckbrief nennt Uvaria rufa als Raupenfutterpflanze. [1] Sie gehört zu den Annonengewächsen. Diese Nahrung ermöglicht das Wachstum der Raupe, bevor sie sich verpuppt und der geflügelte Falter entsteht.

Ei, Raupe, Puppe und erwachsener Schmetterling sind die vier Abschnitte der vollständigen Verwandlung. Das Florida Museum erklärt den allgemeinen Ablauf. [3] Die Raupe hat noch keine ausgebreiteten Flügel; der spätere Körper entwickelt sich in der Puppe.

Für Graphium androcles übernehmen wir aus den hier verwendeten Quellen keine unbelegte Tagesfolge. Auch die allgemeine Dauer des Erwachsenenlebens bleibt offen. Die Lebenszeiten anderer Swordtails lassen sich nicht einfach auf diese Art übertragen.

Die Fortsätze im größeren Rahmen betrachten

Das zugeordnete Angebot zeigt den Giant Swordtail im schwarzen 20 × 17 cm großen Rahmen. Seine hellen Hinterflügel und langen Enden heben sich darin nur zart vom weißen Untergrund ab, während die dunklen Vorderflügelspitzen deutlich hervortreten.

Vergleiche den Umriss mit dem Fourbar Swordtail. Auf dessen Referenzfoto sind die Fortsätze dunkel. Beim Giant Swordtail setzt sich der helle Flügelton in den langen Enden fort.

Für die Auswahl zählt der Zustand des einzelnen Präparats. Besonders schmale Flügelpartien sollte man auf den aktuellen Bildern ansehen. Eine allgemeine Artbeschreibung verspricht keine identische Ausrichtung oder Erhaltung jedes Tiers. Die Galerie zeigt die Ansichten des hier verlinkten Artikels.

Giant Swordtail im 20 × 17 cm großen Rahmen

Bei uns im asiahouse24 gibt es den Giant Swordtail als echten, präparierten Schmetterling auf Watte hinter Glas. Das aktuelle Angebot beschreibt einen schwarzen Kunststoffrahmen mit etwa 20 × 17 × 2 cm Außenmaß. Die historische Produktadresse enthält eine andere Rahmenbezeichnung; für dieses Porträt wurden die aktuellen Artikelangaben verwendet. Bitte prüfe dort die Originalbilder und Hinweise zum Zustand. Verkauf nur ohne Dekoration.

Giant Swordtail im 20 × 17 cm großen Rahmen ansehen →

Originalfotos von asiahouse24. Abbildungen als Referenz; Zeichnung, Farbe und Erhaltungszustand können abweichen. Verkauf nur ohne Dekoration. Die aktuellen Angebotsdetails stehen auf der Produktseite.

Fragen zum Giant Swordtail

Ist der hier verlinkte Rahmen aus Holz?

Die aktuelle Artikelbeschreibung nennt einen schwarzen Kunststoffrahmen mit etwa 20 × 17 × 2 cm Außenmaß.

Wo kommt die Art vor?

Der Museumssteckbrief nennt Sulawesi und die Sula-Inseln. [1]

Wie groß ist die Spannweite?

Das Museum gibt einen Bereich von etwa 8,0 bis 12,0 cm an. Das ist keine zugesicherte Vermessung eines Verkaufsstücks. [1]

Artenschutz und Herkunft

Graphium androcles ist in den Anhängen I, II und III des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) nicht aufgeführt. Die Aussage bezieht sich auf die CITES-Listung dieser Art. [C]

Bereits verstorbene Falter aus Zuchtfarmen

Die Zuchtfarmen liefern uns ausschließlich Schmetterlinge, die bereits verstorben sind. Die Tiere werden dort gesondert aufgelesen, anschließend aufgespannt und als Präparate für den Verkauf vorbereitet.

Deshalb umfasst unser Sortiment unterschiedliche Erhaltungszustände. Neben sehr gut erhaltenen Faltern bieten wir auch Tiere mit kleinen Unregelmäßigkeiten oder sichtbaren Spuren an den Flügeln an. Nicht jedes Exemplar entspricht einer makellosen A1+-Sammlerqualität. Den Zustand berücksichtigen wir bei unseren Preisen; maßgeblich sind die Fotos und Hinweise beim jeweiligen Artikel.

Auch diese bereits verstorbenen Tiere als Präparate anzubieten, gehört für uns zu einem bewussten Umgang mit dem vorhandenen Material. Darauf beruht unser Verständnis von Nachhaltigkeit bei diesen Zuchtpräparaten.

Mehr über unseren Umgang mit dem Artenschutz →