Schmetterlingsarten entdecken · Weißlinge
Plain Puffin – Appias indra
Weiß mit wenigen dunklen Akzenten – ein Falter für den genauen Blick.
Beim Plain Puffin bleibt viel Platz für Weiß. Auf unserem Referenzfoto ist fast die gesamte Flügelfläche hell; nur die oberen Spitzen und zwei kleine Flecken setzen dunkle Akzente. Die Hinterflügel wirken rund und weich, die Vorderflügel etwas kantiger. Appias indra hat eine zurückhaltende Zeichnung, an der man gerade deshalb die Form der Flügel gut entdecken kann.

Zwei kleine Flecken fallen auf
In jedem Vorderflügel liegt ein kleiner dunkler Fleck. Darüber bleibt eine breite weiße Fläche stehen, bevor an der Spitze wieder Dunkel erscheint.
Die Hinterflügel sind auf dieser Aufnahme weitgehend hell. Ihre feinen Adern werden erst sichtbar, wenn man länger hinschaut. Auch der Körper und die Flügelbasen wirken weich und hell behaart.
Plain Puffin im Steckbrief
| Wissenschaftlicher Name | Appias indra (Moore, 1857). [2] |
|---|---|
| Familie | Weißlinge (Pieridae). [2] |
| Flügelspannweite | Etwa 5,4 bis 7,4 cm nach der Naturalis-Artenübersicht. [1] |
| Verbreitung | Süd- und Südostasien; Naturalis nennt einen großen Teil der orientalischen Faunenregion. [2, 4] |
| Zeichnung | Weiße Grundfarbe mit dunklen Randpartien; bei Weibchen kann die dunkle Zeichnung stärker ausgeprägt sein. [1] |
| Raupenfutter | Naturalis führt Kaperngewächse (Capparaceae) und Putranjivaceae als Futterpflanzenfamilien auf. [3] |
| Lebensdauer als erwachsener Falter | Eine belastbare artspezifische Zeitspanne ist in den verwendeten Quellen nicht belegt. |
Die Größenangaben beschreiben Literaturwerte und keine zugesicherten Maße eines Verkaufsstücks. Die Rahmengröße steht beim jeweiligen Artikel.
Wenig Farbe, viele Einzelheiten
Ein weißer Falter kann auf einem weißen Untergrund zunächst unscheinbar wirken. Beim Plain Puffin helfen die Konturen: Oben schließen die Flügel mit dunklen Spitzen ab, unten zeichnen sich die gerundeten Hinterflügel durch einen schmalen Schatten vom Hintergrund ab.
Die beiden kleinen Flecken auf den Vorderflügeln geben dem Blick einen Halt. Von dort aus lassen sich die Adern verfolgen. Auf dieser Aufnahme sind sie nicht kräftig dunkel, sondern nur als feine Linien und leichte Unterschiede in der Helligkeit erkennbar.
Besonders schön ist der Übergang nahe dem Körper. Dort liegen die Flügelpaare eng zusammen, während sie sich weiter außen deutlich in die oberen und unteren Flächen aufteilen. Die fast einheitliche Grundfarbe lässt diesen Aufbau gut hervortreten.
Warum nicht jeder Plain Puffin gleich aussieht
Naturalis beschreibt Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Tieren sowie zwischen regionalen Formen. Auch die Jahreszeit kann sich bei bestimmten Unterarten auf die Randzeichnung auswirken. [1] Eine einzelne Aufnahme kann diese Vielfalt nicht abbilden.
Unser Titelbild zeigt die im Bestand als Appias indra geführte Ansicht. Eine bestimmte Unterart oder ein Geschlecht bestimmen wir hier nicht neu aus dem Foto. Für das aktuelle Angebot sind die Originalbilder auf der Produktseite maßgeblich.
Vergleiche vor allem die dunklen Bereiche an den Spitzen und die kleinen Flecken auf den Vorderflügeln. Schon die Breite eines Randes verändert, wie weiß oder wie kontrastreich der ganze Falter wirkt. Auch der Hintergrund und die Beleuchtung beeinflussen den Eindruck.
Vom Ei zum Falter
Die Entwicklung führt wie bei anderen Schmetterlingen über Ei, Raupe und Puppe zum erwachsenen Falter. Während die Raupe wächst, häutet sie sich mehrfach. In der Puppe erfolgt die Verwandlung. Nach dem Schlupf müssen sich die weichen Flügel entfalten und festigen. [5]
Die Naturalis-Daten nennen Kaperngewächse und Putranjivaceae als Raupenfutter. [3] Eine genauere Futterpflanze oder feste Dauer der einzelnen Stadien weisen wir dem hier gezeigten Präparat daraus nicht zu.
Auch eine allgemeine Erwachsenen-Lebensdauer ließ sich aus den hier genutzten Quellen nicht ausreichend belegen. Der Steckbrief enthält deshalb keine geschätzte Tageszahl. Das Präparat zeigt den fertig entwickelten Falter mit seiner vollständigen Flügelform.
Weißlinge im Vergleich
Wenn du den Orange Albatross daneben öffnest, wirkt die gemeinsame Familienzugehörigkeit zunächst überraschend. Dort füllt Orange fast die ganze Flügelfläche, hier steht Weiß im Vordergrund. Der Name Weißlinge ist eben ein Familienname und kein Versprechen einer bestimmten Farbe.
Auch der Mottled Emigrant wirkt auf unserer Aufnahme hell, trägt aber mehr Gelb und eine andere dunkle Randzeichnung. Beim Plain Puffin bleiben die Hinterflügel auf dem Referenzfoto besonders ruhig.
Diese Unterschiede lassen sich am besten an den Originalaufnahmen betrachten. Man braucht dafür keine möglichst kräftigen Farben: Die kleinen dunklen Flecken und die Form der Flügel sind bereits lohnende Anhaltspunkte.
Plain Puffin im Rahmen bei asiahouse24
Bei uns im asiahouse24 gibt es den Plain Puffin als echten, präparierten Schmetterling auf Watte hinter Glas. Der schwarze Kunststoffrahmen hat Außenmaße von etwa 12 × 12 × 2 cm. Die helle Grundfarbe des Falters und der weiße Hintergrund bilden darin eine ruhige Fläche; die dunklen Spitzen und der schwarze Rahmen setzen die Konturen. Schau bei deiner Auswahl auf die aktuellen Artikelbilder und Zustandsangaben. Die Rahmenmaße sind keine Angabe zur Flügelspannweite.



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Originalfotos von asiahouse24. Abbildungen als Referenz; Zeichnung, Farbe und Erhaltungszustand können abweichen. Verkauf nur ohne Dekoration. Die aktuellen Angebotsdetails stehen auf der Produktseite.
Fragen zum Plain Puffin
Ist Plain Puffin der wissenschaftliche Name?
Nein. Der wissenschaftliche Artname lautet Appias indra. Plain Puffin ist der hier verwendete englische Name.
Warum sind auf den Fotos unterschiedliche dunkle Ränder zu sehen?
Die Art ist variabel; die Fachübersicht beschreibt unter anderem Unterschiede zwischen Geschlechtern und regionalen Formen. Für ein Angebot gelten die dazugehörigen Bilder. [1]
Sind die hellen Flügel künstlich gefärbt?
Das Angebot zeigt einen echten, präparierten Falter. Die helle Grundfarbe gehört zur beschriebenen Zeichnung von Appias indra; sie ist kein weiß eingefärbtes Dekorationsobjekt. [1]
Artenschutz und Herkunft
Appias indra ist in den Anhängen I, II und III des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) nicht aufgeführt. Die Aussage bezieht sich auf die CITES-Listung dieser Art. [C]
Bereits verstorbene Falter aus Zuchtfarmen
Die Zuchtfarmen liefern uns ausschließlich Schmetterlinge, die bereits verstorben sind. Die Tiere werden dort gesondert aufgelesen, anschließend aufgespannt und als Präparate für den Verkauf vorbereitet.
Deshalb umfasst unser Sortiment unterschiedliche Erhaltungszustände. Neben sehr gut erhaltenen Faltern bieten wir auch Tiere mit kleinen Unregelmäßigkeiten oder sichtbaren Spuren an den Flügeln an. Nicht jedes Exemplar entspricht einer makellosen A1+-Sammlerqualität. Den Zustand berücksichtigen wir bei unseren Preisen; maßgeblich sind die Fotos und Hinweise beim jeweiligen Artikel.
Auch diese bereits verstorbenen Tiere als Präparate anzubieten, gehört für uns zu einem bewussten Umgang mit dem vorhandenen Material. Darauf beruht unser Verständnis von Nachhaltigkeit bei diesen Zuchtpräparaten.














