Schmetterlingsarten entdecken · Edelfalter
Plain Tiger – Danaus chrysippus
Warmes Orange, schwarze Spitzen und kleine weiße Lichtpunkte.
Beim Plain Tiger bleibt viel Raum für die Grundfarbe. Auf unserer Aufnahme füllt ein warmer Orangeton die Flügel, während sich das kräftigste Schwarz an den Vorderflügelspitzen sammelt. Darin liegen helle Flecken, die fast wie kleine Fenster wirken. Die Hinterflügel sind runder und ruhiger gezeichnet. Ein schmaler dunkler Rand und einzelne schwarze Punkte setzen dort die Akzente.

Der Blick auf die Flügeladern
Die Adern teilen die orangefarbenen Flächen nur dezent. Ein dichtes Netz kräftiger schwarzer Linien fehlt. Zusammen mit den weißen Flecken an den dunklen Spitzen ist das ein hilfreiches Merkmal beim Vergleich mit ähnlich gefärbten Tigerfaltern. [1, 2]
Auf dem Hinterflügel fallen stattdessen wenige einzelne dunkle Flecken auf. Folge ihrem Verlauf vom Körper bis zum Flügelrand.
Plain Tiger im Steckbrief
| Wissenschaftlicher Name | Danaus chrysippus (Linnaeus, 1758) [1] |
|---|---|
| Englischer Name | Plain Tiger |
| Familie | Edelfalter (Nymphalidae), Unterfamilie Danainae [1] |
| Flügelspannweite | 65 mm in der zitierten Entwicklungsbeobachtung aus Singapur. [2] |
| Beobachtungsgebiet der Quelle | Singapur; dort auch in Parks, Schmetterlingsgärten und an bepflanzten Wegen beobachtet. [2] |
| Raupennahrung | Unter anderem Calotropis gigantea und Asclepias curassavica, vor Ort dokumentiert. [2] |
| Flügelzeichnung | Orangebraune Vorderflügel mit breiter schwarzer Spitze und weißen Flecken; Hinterflügel je nach Form orangebraun oder weitgehend weiß. [2] |
| Unser Präparat | Orangefarbene Ansicht; auf Watte hinter Glas im schwarzen Kunststoffrahmen. |
Der Literaturwert beschreibt keine zugesicherte Größe des angebotenen Tieres. Für Rahmenmaße und Erhaltungszustand sind die Angaben beim jeweiligen Artikel maßgeblich.
Orange Flächen ohne schwarzes Gitternetz
Schon der englische Name lenkt den Blick auf die vergleichsweise schlichte Zeichnung. Auf unserer Originalaufnahme ziehen sich keine breiten schwarzen Aderstreifen durch jede Flügelzelle. Dadurch bleibt die orangefarbene Fläche zusammenhängend. Das Schwarz konzentriert sich außen, besonders deutlich an den Spitzen der Vorderflügel.
Dort stehen große helle Flecken neben kleineren Punkten. Sie sind weder alle gleich groß noch wie auf einer geraden Linie aufgereiht. Weiter innen grenzt das Schwarz unregelmäßig an das Orange. Gerade dieser Übergang macht die Zeichnung lebendig: Eine breite dunkle Fläche endet nicht überall im gleichen Abstand vom Körper.
Die Hinterflügel setzen einen weicheren Gegenpol. Ihre gerundete Kontur schließt die Silhouette nach unten ab. Einzelne schwarze Flecken liegen in der orangefarbenen Fläche; außen folgt ein schmaler Saum. An einem aufgespannten Tier lässt sich dieses Verhältnis von großen Farbflächen und kleinen Zeichen in Ruhe vergleichen.
Eine Art mit unterschiedlichen Farbformen
Die Hinterflügel des Plain Tiger sind nicht bei jedem Tier durchgehend orange. Horace Tan hat in Singapur auch Falter mit beinahe weißen Hinterflügeln dokumentiert. Die dunklen Vorderflügelspitzen mit ihren weißen Flecken bleiben ein gut sichtbares Merkmal. [2]
Unsere Aufnahme zeigt die orangefarbene Ansicht. Daraus lässt sich keine genaue Herkunft des einzelnen Präparats ableiten. Auch eine Unterart benennen wir anhand dieses Shopfotos nicht. Die abgebildete Farbverteilung lässt sich dagegen unmittelbar betrachten: Orange überwiegt, Schwarz rahmt ein, Weiß hebt die Vorderflügelspitzen hervor.
Plain Tiger und Common Tiger
Ähnliche Farben bedeuten nicht automatisch dieselbe Art. Der Common Tiger, Danaus genutia, besitzt deutlich schwarz hervorgehobene Flügeladern. [3] Beim hier gezeigten Plain Tiger bleibt die orangefarbene Fläche offener. Der wissenschaftliche Name dieses Porträts lautet deshalb Danaus chrysippus.
Vom Blatt zum geflügelten Falter
Plain-Tiger-Weibchen legen ihre Eier einzeln ab. Bei Tans Beobachtungen in Singapur durchliefen die Raupen fünf Stadien und verpuppten sich anschließend. Sie ernähren sich von Wirtspflanzen; die erwachsenen Falter suchen unter anderem Blüten auf. [2]
Im Schaukasten ist nur die geflügelte Lebensphase sichtbar. Die langen Vorderflügel und die runden Hinterflügel erzählen nichts unmittelbar von den vorangegangenen Häutungen. Erst der Blick auf die Entwicklung ergänzt das Präparat um Ei, Raupe und Puppe. Die dokumentierten Wirtspflanzen beziehen sich auf die untersuchte Population; sie sind keine Herkunftsangabe für unser Tier.
Plain Tiger im Rahmen bei asiahouse24
Das verlinkte Angebot zeigt einen echten, präparierten Schmetterling auf Watte hinter Glas. Der schwarze Kunststoffrahmen hat Außenmaße von etwa 12 × 12 × 2 cm. Auf der Rückseite befindet sich ein kleiner Haken zur Wandmontage.
Vor dem dunklen Rahmen wirkt das Orange besonders warm. Die helle Unterlage hilft dabei, die Kontur der Flügel und die kleinen Flecken am Rand zu erkennen. Vergleiche vor der Auswahl auch die Produktaufnahmen: Naturpräparate unterscheiden sich in Zeichnung, Ausrichtung und Erhaltungszustand.
Plain Tiger im 12 × 12 cm großen Rahmen ansehen →
Originalfotos von asiahouse24. Abbildungen als Referenz; Farbe, Größe und Erhaltungszustand können abweichen. Verkauf nur ohne Dekoration. Aktuelle Angebotsdetails stehen auf der Produktseite.
Fragen zum Plain Tiger
Warum heißt der Falter hier Danaus chrysippus?
Der Name Plain Tiger bezeichnet Danaus chrysippus. Auch die sichtbare Zeichnung unserer Aufnahme passt dazu: breite orangefarbene Flächen, schwarze Vorderflügelspitzen mit weißen Flecken und wenige schwarze Punkte auf den Hinterflügeln. Danaus genutia ist eine andere Art mit stärker schwarz gezeichneten Flügeladern. [1–3]
Sind die Rahmenmaße zugleich die Spannweite?
Nein. 12 × 12 × 2 cm sind die Außenmaße des Schaukastens. Die Flügelspannweite beschreibt das Tier. Beide Maße haben unterschiedliche Bezugspunkte.
Artenschutz und Herkunft
Danaus chrysippus ist in den Anhängen I, II und III des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) nicht aufgeführt. Die Aussage bezieht sich auf die CITES-Listung dieser Art. [C]
Bereits verstorbene Falter aus Zuchtfarmen
Die Zuchtfarmen liefern uns ausschließlich Schmetterlinge, die bereits verstorben sind. Die Tiere werden dort gesondert aufgelesen, anschließend aufgespannt und als Präparate für den Verkauf vorbereitet.
Deshalb umfasst unser Sortiment unterschiedliche Erhaltungszustände. Neben sehr gut erhaltenen Faltern bieten wir auch Tiere mit kleinen Unregelmäßigkeiten oder sichtbaren Spuren an den Flügeln an. Nicht jedes Exemplar entspricht einer makellosen A1+-Sammlerqualität. Den Zustand berücksichtigen wir bei unseren Preisen; maßgeblich sind die Fotos und Hinweise beim jeweiligen Artikel.
Auch diese bereits verstorbenen Tiere als Präparate anzubieten, gehört für uns zu einem bewussten Umgang mit dem vorhandenen Material. Darauf beruht unser Verständnis von Nachhaltigkeit bei diesen Zuchtpräparaten.
Tiere
entdecken














