Schmetterlingsarten entdecken · Weißlinge
Yellow Orange Tip – Ixias pyrene
Gelbe Vorderflügelfelder zwischen dunklen Adern, fast weiße Hinterflügel.
Beim Yellow Orange Tip stehen die kräftigen Farben oben: Zwei gelbe Felder liegen innerhalb einer breiten dunklen Vorderflügelzeichnung. Die Adern unterteilen sie wie einen Fächer. Darunter öffnen sich große cremeweiße Hinterflügel mit graubraunem Saum. Auf unserem Originalfoto ist dieser Unterschied zwischen den beiden Flügelpaaren besonders gut sichtbar.

Die Hinterflügel sind viel heller
Ihre cremeweiße Mitte wird außen von einem breiten graubraunen Rand eingefasst. Die feinen Adern treten dort schwächer hervor als in den gelben Vorderflügelfeldern.
Yellow Orange Tip im Steckbrief
| Wissenschaftlicher Name | Ixias pyrene |
|---|---|
| Englischer Name | Yellow Orange Tip |
| Familie | Weißlinge (Pieridae). [2] |
| Regionale Fachquelle | Ixias pyrene verna; keine neue Unterartzuweisung des Präparats. [1] |
| Museumsbezug | Registrierte Ixias-pyrene-Belege unter anderem aus Nepal. [2] |
| Abgebildetes Präparat | Originalfoto von asiahouse24; Maße und Zustand nach jeweiligem Angebot. |
Die gelben Felder liegen in den Vorderflügeln
Auf unserer Aufnahme sitzen zwei kräftig gelbe Flächen in der äußeren Hälfte der Vorderflügel. Dunkle Adern teilen sie in schmale Abschnitte. Die umgebenden Spitzen und Außenränder sind breit braunschwarz. Nach innen trennt eine dunkle Linie die gelben Felder von der viel blasseren Flügelbasis.
Die Hinterflügel wirken cremeweiß bis sehr blass gelblich. Ihr breiter graubrauner Saum wird zum Körper hin unregelmäßig heller. Feine Adern ziehen durch die helle Mitte. Das Bild wird deshalb von einer kräftigen Zeichnung oben und zwei großen hellen Flächen unten geprägt. Einen stärkeren Orangeton, als das Originalfoto zeigt, schreiben wir dem Präparat nicht zu.
Verschiedene regionale Formen von Ixias pyrene
Die regionale Übersicht von Inayoshi beschreibt Ixias pyrene verna unter anderem aus Thailand, Laos, Kambodscha, Teilen Myanmars und dem mittleren sowie südlichen Vietnam. Die Falter leben demnach in Wäldern niedriger bis mittlerer Höhenlagen zwischen etwa 10 und 800 Metern. Beide Geschlechter besuchen Blüten. [1]
Die Fachseite weist zugleich auf offene Fragen zur Abgrenzung weißer und gelber Populationen sowie auf Übergangsformen hin. [1] Für unser Porträt bleibt es deshalb bei der vorhandenen Artbezeichnung Ixias pyrene. Die hier sichtbaren Farben werden nicht zur Bestimmung einer Unterart oder eines Geschlechts verwendet.
Sammlungsbelege mit Ort und Datum
In der Suguru-Igarashi-Sammlung des Universitätsmuseums Tokio sind Belege von Ixias pyrene aus Nepal erfasst. Für ein Männchen aus Dharan werden der 22. bis 24. Juni 1963 und 500 Meter Höhe angegeben. Weitere Stücke beider Geschlechter wurden am 7. August 1963 in Mure auf 2.150 Metern gesammelt. [2]
Diese Museumsdaten gehören zu einzeln registrierten Sammlungstieren. Sie zeigen, wie Fundangaben dokumentiert werden. Sie sind weder die Herkunft unseres Präparats noch ein Hinweis, dass die hier behandelte Unterart verna in all diesen Höhenlagen vorkommt. Die Museumsstücke sind auf Artebene als Ixias pyrene verzeichnet.
Warum Farbe allein nicht genügt
Der Name Yellow Orange Tip lenkt den Blick auf die farbigen Vorderflügelbereiche. Bei unserem Exemplar erscheinen sie gelb. Die Hinterflügel sind dagegen sehr hell und breit dunkel eingefasst. Schon innerhalb dieser einen Aufnahme unterscheiden sich die Farbtöne erheblich.
Inayoshis Abbildungen zeigen mehrere regionale und saisonale Erscheinungsformen. Seine Hinweise zu Übergangspopulationen machen deutlich, dass eine Farbabweichung nicht ohne Weiteres eine andere Art oder eine bestimmte Unterart belegt. [1] Unser Bestandsfoto erhält deshalb keine zusätzliche taxonomische Zuordnung.
Die Entwicklung ist nicht durch ein Museumsdatum erklärt
Ein Sammeldatum bezeichnet den Nachweis eines bestimmten Tiers. Es sagt nicht, wann dessen Ei abgelegt wurde oder wie lange die Raupe bis zur Verpuppung brauchte. Auch die im Museumsregister angegebenen Höhenlagen sind keine Aufzuchtbedingungen.
Die hier herangezogenen Quellen liefern keine ausreichend belegte artspezifische Entwicklungsfolge für unser Präparat. Deshalb werden weder eine Raupenfutterpflanze noch eine feste Entwicklungsdauer aus verwandten Arten übernommen. Eine allgemeine Tageszahl für die Lebensdauer erwachsener Yellow Orange Tips bleibt ebenfalls offen.
Zwei sehr verschiedene gelbe Falter
Unser Yellow Pansy zeigt ausgedehnte gelbe Flächen, runde schwarze Flecken und blauviolette Hinterflügelfelder. Beim Yellow Orange Tip konzentriert sich das kräftige Gelb dagegen auf zwei von dunklen Adern durchzogene Vorderflügelflächen. Die fast einfarbig hellen Hinterflügel verändern den Eindruck deutlich.
Die beiden englischen Namen beginnen ähnlich, beschreiben aber unterschiedliche Falter. Für den Vergleich helfen die Form der farbigen Felder und die Lage der dunklen Ränder mehr als der Farbname allein.
Yellow Orange Tip als Naturpräparat
Die Originalaufnahme dient als Bildreferenz. Für die Auswahl eines angebotenen Falters zählen seine eigenen Produktfotos und die zugehörige Zustandsbeschreibung. Kleine Unregelmäßigkeiten an Flügeln oder Fühlern gehören zum einzelnen Exemplar. Die Außenmaße eines Schaukastens sind von der Flügelspannweite zu unterscheiden.
Bewahre ein gerahmtes Präparat trocken und vor direkter Sonne geschützt auf. Die Flügel sind empfindlich und sollten nicht berührt werden, damit sich ihre feinen Schuppen nicht lösen. Verkauf nur ohne Dekoration.
Fragen zum Yellow Orange Tip
Warum wird das Präparat gelb und nicht orange beschrieben?
Die farbigen Felder erscheinen auf unserer Originalaufnahme gelb. Die Bildbeschreibung folgt dieser Aufnahme und verstärkt die Farbe nicht.
Belegen die nepalesischen Museumsstücke die Herkunft unseres Falters?
Nein. Die Orte und Daten sind den jeweiligen Sammlungsexemplaren zugeordnet. Unser Präparat erhält dadurch keine Herkunftsangabe.
Artenschutz und Herkunft
Ixias pyrene ist in den Anhängen I, II und III des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) nicht aufgeführt. Die Aussage bezieht sich auf die CITES-Listung dieser Art. [C]
Bereits verstorbene Falter aus Zuchtfarmen
Die Zuchtfarmen liefern uns ausschließlich Schmetterlinge, die bereits verstorben sind. Die Tiere werden dort gesondert aufgelesen, anschließend aufgespannt und als Präparate für den Verkauf vorbereitet.
Deshalb umfasst unser Sortiment unterschiedliche Erhaltungszustände. Neben sehr gut erhaltenen Faltern bieten wir auch Tiere mit kleinen Unregelmäßigkeiten oder sichtbaren Spuren an den Flügeln an. Nicht jedes Exemplar entspricht einer makellosen A1+-Sammlerqualität. Den Zustand berücksichtigen wir bei unseren Preisen; maßgeblich sind die Fotos und Hinweise beim jeweiligen Artikel.
Auch diese bereits verstorbenen Tiere als Präparate anzubieten, gehört für uns zu einem bewussten Umgang mit dem vorhandenen Material. Darauf beruht unser Verständnis von Nachhaltigkeit bei diesen Zuchtpräparaten.
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