Schmetterlingsarten entdecken · Ritterfalter
Paris Peacock – Papilio paris
Türkis, das im Gedächtnis bleibt.
Erst fällt das leuchtende Blau auf. Dann entdeckt man das Grün: feine, schimmernde Schuppen auf Flügeln, die aus der Entfernung beinahe schwarz erscheinen. Der Paris Peacock ist ein Schmetterling für den zweiten Blick. Seine großen türkisblauen Hinterflügelflecken bringen Farbe ins Bild, während die langen Flügelschwänze seiner Silhouette einen schwungvollen Abschluss geben.

Schon entdeckt?
Am inneren Rand der Hinterflügel sitzen kleine rötlich-violette Zeichnungen. Neben den großen blauen Flächen wirken sie fast versteckt. Gerade diese feinen Details machen es so schön, den Falter in Ruhe zu betrachten.
Auch die Vorderflügel sind nicht einfach schwarz: Ihr dunkles Grün wird auf dem Foto erst bei genauerem Hinsehen sichtbar.
Der Paris Peacock im Steckbrief
| Wissenschaftlicher Name | Papilio paris Linnaeus, 1758 |
|---|---|
| Englischer Name | Paris Peacock, auch Paris Peacock Swallowtail |
| Familie | Ritterfalter (Papilionidae) |
| Verbreitung | Asien; unter anderem Indien, Nepal, Myanmar, Thailand, Laos, Vietnam und Südchina |
| Lebensraum | Wälder; auch an Waldrändern und entlang von Bächen zu beobachten |
| Flügelspannweite | Als Literaturangabe von etwa 10,6 bis 13,2 cm. Die Maße einzelner Exemplare können abweichen. |
| Entwicklung vom Ei zum Falter | Eine Artenübersicht nennt ungefähr 43 bis 46 Tage. Jahreszeit und Futterpflanze können die Dauer beeinflussen. Diese Zeitspanne bezeichnet nicht die Lebensdauer des erwachsenen Falters. [7] |
| Auffällige Merkmale | Dunkler Flügelgrund, grüne Beschuppung, leuchtend blaue bis türkisfarbene Hinterflügelflecken und lange Flügelschwänze |
| Nahrung des Falters | Blütennektar; Männchen werden auch an feuchten Bodenstellen beobachtet. |
| Nahrung der Raupe | Blätter verschiedener Rautengewächse (Rutaceae), beispielsweise Zanthoxylum nitidum; auch Citrus-Arten sind als Futterpflanzen dokumentiert. |
Der Steckbrief beschreibt die Schmetterlingsart. Er ist keine Maß- oder Herkunftsangabe für ein bestimmtes Verkaufsstück. Quellen: [1]–[5], [7].
Ein dunkler Flügel voller kleiner Lichtpunkte
Beim Betrachten wandert der Blick ganz von selbst zwischen den beiden türkisfarbenen Feldern hin und her. Sie liegen wie helle Fenster in den Hinterflügeln. Rundherum bleibt genug dunkle Fläche, damit das Blau wirken kann. An den äußeren Rändern erkennt man die geschwungene Flügelform, weiter innen die kleinen farbigen Akzente.
Das Oxford University Museum of Natural History ordnet den Paris Peacock den sogenannten „Peacock Swallowtails“ zu. Viele Falter dieser Gruppe tragen fein verteilte grüne Schuppen auf braunem oder schwarzem Grund. Beim Paris Peacock kommen die auffälligen blauen Hinterflügelfelder hinzu. Der Hong Kong Wetland Park beschreibt ausdrücklich ihren metallischen Glanz im Sonnenlicht. [1, 2]
Blau, Türkis oder Grün?
Auf unserer Aufnahme erscheint die große Flügelzeichnung kräftig türkisblau. Beleuchtung und Blickrichtung beeinflussen, wie schimmernde Flächen auf einem Foto wirken. Deshalb lohnt es sich, auch auf die Zeichnung und die Flügelform zu achten. Ein Farbton allein reicht zur Bestimmung ähnlicher Arten nicht aus.
Zu Hause an asiatischen Waldrändern
Sein Name klingt nach Paris, sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt jedoch in Asien. Nachweise gibt es etwa aus Nepal und Indien sowie aus Myanmar, Thailand, Laos, Vietnam und dem Süden Chinas. Für die Nominatform Papilio paris paris dokumentiert der Schmetterlingskundler Yutaka Inayoshi zahlreiche Fundorte in Südostasien. [3]
Die Feldbeobachtungen erzählen mehr als eine Länderkarte: Die Falter besuchen Blüten, und die Männchen folgen mitunter wiederkehrenden Flugwegen entlang von Bächen oder Waldrändern. An Bachufern und Pfützen kann man sie auch am feuchten Boden sitzen sehen. Solche Beobachtungen werden als „Mud-Puddling“ bezeichnet. Ein guter Platz, um diesem Falter zu begegnen, kann also ebenso ein blühender Waldrand wie eine unscheinbare feuchte Uferstelle sein. [3]
Bevor die blauen Flügel erscheinen
Zum Leben eines Schmetterlings gehören Ei, Raupe, Puppe und erwachsener Falter. Das Flügeltier, das wir auf dem Foto sehen, ist die letzte dieser Entwicklungsstufen. Für seine Raupen braucht der Paris Peacock geeignete Futterpflanzen aus der Familie der Rautengewächse. Dazu zählt auch die Pflanzengattung Citrus. [2, 4]
Blätter für die Raupe
Der Hong Kong Wetland Park nennt Zanthoxylum nitidum als eine Futterpflanze. Die Datenbank Butterflies of India führt weitere Rautengewächse auf. Welche Pflanzen genutzt werden, ist daher nicht auf eine einzige Art beschränkt. [2, 4]
Blüten für den Falter
Der erwachsene Schmetterling besucht Blüten und nimmt dort Nektar auf. Raupe und Falter nutzen somit unterschiedliche Nahrungsquellen. Wer den Lebensraum einer Art verstehen möchte, sollte neben den Blüten immer auch ihre Raupenfutterpflanzen im Blick behalten. [3, 4]
Ein genauer Blick auf das Präparat
Am ausgebreiteten Präparat lassen sich Merkmale vergleichen, die beim fliegenden Tier nur kurz zu sehen sind: die Lage der türkisblauen Flecken, die grünliche Zeichnung und die Form der Flügelschwänze. Auf unserer Originalaufnahme sind beide Flügelpaare vollständig im Bild. So bleibt der Zusammenhang zwischen den kleinen Einzelheiten und der gesamten Silhouette erhalten.
Für die Auswahl eines Schaukastens sind die Angaben beim jeweiligen Artikel maßgeblich. Die allgemeine Spannweite aus einem Artensteckbrief ersetzt weder die gemessene Größe des angebotenen Falters noch die Außenmaße seines Rahmens.
Paris Peacock im Rahmen bei asiahouse24
Bei uns im asiahouse24 gibt es den Paris Peacock als echten, präparierten Schmetterling auf Watte, geschützt hinter Glas. Der hier gezeigte Schaukasten hat Außenmaße von etwa 20 × 17 × 2 cm. Der schwarze Rahmen lässt die türkisblauen Flügelflecken vor dem hellen Hintergrund deutlich hervortreten.



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Originalfotos von asiahouse24. Die Fotos zeigen ein Referenzpräparat; Farbe und Zeichnung können bei einzelnen Tieren abweichen. Verkauf ohne Dekoration. Die aktuellen Angebotsdetails stehen auf der Produktseite.
Zwei Fragen zum Paris Peacock
Ist der Paris Peacock unser heimisches Tagpfauenauge?
Nein. Der Paris Peacock gehört zu den asiatischen Ritterfaltern und heißt wissenschaftlich Papilio paris. Der englische Namensbestandteil „Peacock“ sollte nicht mit dem deutschen Artnamen Tagpfauenauge gleichgesetzt werden.
Sehen alle Exemplare genau gleich aus?
Die Ausdehnung und Farbwirkung der Flügelzeichnung kann variieren. In Artbeschreibungen werden auch Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen genannt. Für die Beurteilung eines bestimmten Präparats sind deshalb dessen eigene Fotos und Artikelangaben entscheidend. [5]
Artenschutz und Herkunft
Papilio paris ist in den Anhängen I, II und III des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) nicht aufgeführt. Die Artenliste wurde für dieses Porträt am 19. Oktober 2026 geprüft. [6]
Bereits verstorbene Falter aus Zuchtfarmen
Die Zuchtfarmen liefern uns ausschließlich Schmetterlinge, die bereits verstorben sind. Die Tiere werden dort gesondert aufgelesen, anschließend aufgespannt und als Präparate für den Verkauf vorbereitet.
Deshalb umfasst unser Sortiment unterschiedliche Erhaltungszustände. Neben sehr gut erhaltenen Faltern bieten wir auch Tiere mit kleinen Unregelmäßigkeiten oder sichtbaren Spuren an den Flügeln an. Nicht jedes Exemplar entspricht einer makellosen A1+-Sammlerqualität. Den Zustand berücksichtigen wir bei unseren Preisen; maßgeblich sind die Fotos und Hinweise beim jeweiligen Artikel.
Auch diese bereits verstorbenen Tiere als Präparate anzubieten, gehört für uns zu einem bewussten Umgang mit dem vorhandenen Material. Darauf beruht unser Verständnis von Nachhaltigkeit bei diesen Zuchtpräparaten.














