Thailändische Tempelkunst
Eine Hand weist zur Erde. Ein goldfarbenes Gewand lässt eine Schulter frei. Zwei Tempelfiguren knien mit zusammengelegten Händen. An solchen Details lässt sich erkennen, welche Haltung oder welches Vorbild eine Figur aufgreift.
Smaragd-Buddha · Drei Jahreszeiten, drei Gewänder
Der Smaragd-Buddha sitzt in Meditationshaltung im Wat Phra Kaew auf dem Gelände des Königspalasts in Bangkok. Der Palast beschreibt das Original als eine aus grünem Jaspis geschnitzte Figur. Ihren Namen verdankt sie der Farbe. Die drei zeremoniellen Gewänder werden an festgelegten Tagen des Mondkalenders gewechselt. Die Gewänder für Sommer und Regenzeit gehen auf Rama I. zurück, das Wintergewand auf Rama III.
Auf den folgenden Originalfotos sehen Sie unsere handbemalten Nachbildungen. Die goldfarbene Bemalung greift die Wirkung der königlichen Gewänder auf. Zum Vergleichen lohnt sich der Blick auf die Schultern, den Oberkörper und den Verlauf des Gewands.

Sommer · Krone und Schmuck
Bei der Sommerfigur rahmen goldfarbener Brustschmuck und aufragende Schulterornamente den grünen Oberkörper ein. Arme und Beine bleiben deutlich sichtbar. Die hohe Krone setzt die aufrechte Linie der sitzenden Figur fort.

Regenzeit · Das diagonale Gewand
Das Gewand zieht sich schräg über eine Schulter und weiter über die gekreuzten Beine. Die andere Schulter bleibt frei. Diese offene Seite macht den Unterschied zur Winterdarstellung besonders gut sichtbar.

Winter · Der umhüllende Mantel
Das Wintergewand bedeckt beide Schultern und umhüllt den Körper weitgehend. Bei der Nachbildung tritt das grüne Gesicht über der dicht gemusterten Fläche hervor. Der breite Saum folgt der Form der sitzenden Beine.
Alle drei Gewänder gemeinsam ansehen · Kleines Dreierset kaufen · Großes Dreierset kaufen
Quellen: Königspalast Bangkok · Thailand.go.th zum Gewandwechsel
Der sitzende Buddha · Die Hand weist zur Erde

Erdberührungsgeste
Eine Hand liegt im Schoß, die andere reicht über das Knie hinunter. Bei der Erdberührungsgeste (Bhūmisparśa-Mudrā) ruft der Buddha die Erde als Zeugin seiner bevorstehenden Erleuchtung an. An unserer goldfarbenen Figur lässt sich die Geste gut an der Linie von Schulter, Arm und Fingern ablesen.
Quelle: The Metropolitan Museum of Art · Sitzender Buddha aus Thailand
Yaksha · Stehende Wächter mit Keule
Im Wat Phra Kaew stehen sechs Paare monumentaler Wächterfiguren. Sie verkörpern Gestalten aus dem thailändischen Ramakien. Unsere Figuren greifen das Wächterbild mit breitem Stand, hohem Kopfschmuck und Keule auf. Rot und Grün beschreiben hier die Bemalung der angebotenen Figuren.

Roter Yaksha · Größe M
Eine Hand liegt an der Hüfte, die andere hält die Keule seitlich. Helle Zähne und goldfarbene Konturen setzen sich vom roten Gesicht ab.

Grüner Yaksha · Größe M
Die Haltung entspricht der roten Ausführung. Auf dem dunkelgrünen Grund treten der goldfarbene Gürtel, die Krone und die verzierte Keule deutlich hervor.

Roter Yaksha · Größe XL
Beide Hände umfassen die Keule vor dem Körper. Blau und Grün setzen sich von den goldfarbenen Ornamenten am Gewand ab.
Thepphanom · Kniende Figuren mit gefalteten Händen
Die Hände treffen sich vor der Brust, der Oberkörper bleibt aufrecht. Diese Geste der Verehrung heißt Añjali. Das Penn Museum beschreibt eine kniende Thepphanom-Figur als Begleiterin des Buddha. An unseren Ausführungen lässt sich vergleichen, wie die Bemalung dieselbe Geste und die Gewandreliefs unterschiedlich betont.

Goldfarben
Ein durchgehender Goldton verbindet Krone, Hände und Gewand. Die Struktur des Reliefs wird im Licht gut sichtbar.

Schwarz
Bei der schwarzen Ausführung treten die kniende Haltung und die Spitzen an Krone und Schultern besonders klar hervor.

Schwarz-Gold
Dunkle Gesichter und Arme heben sich von den goldfarbenen Kronen und Gewändern ab.
Quellen: Penn Museum · Thepphanom · The Metropolitan Museum of Art · Kniende Figur mit Añjali
Buddha-Hände aus Holz · Finger, Handfläche und Haltung
Aufrechte Finger und eine nach vorn gerichtete Handfläche geben den stehenden Holzformen ihre klare Kontur. Bei den offenen Ausführungen dreht sich die Handfläche nach oben, während die Finger in einem Bogen auslaufen. Das lässt sich besonders gut erkennen, wenn man beide Formen nebeneinander betrachtet.
In der buddhistischen Bildkunst kann die erhobene, nach außen gerichtete Hand Schutz ausdrücken. Diese Geste heißt Abhaya-Mudrā. Bei einer einzelnen dekorativen Holzhand fehlt der Zusammenhang mit der Haltung einer vollständigen Figur. Deshalb beschreiben wir bei den Shopstücken die sichtbare Handhaltung.

Aufrechte Hände auf Sockeln
Die Handflächen weisen nach vorn. Eingeschnittene Linien und die Gliederung der langen Finger treten vor den dunklen Sockeln hervor. Die beiden Daumen zeigen, welche Hand links und welche rechts gearbeitet ist.
Paar in XL kaufen · Paar in M kaufen · Links XL kaufen · Rechts XL kaufen · Links M kaufen · Rechts M kaufen · Links XXL kaufen

Offene Hände auf Sockeln
Die Handflächen sind nach oben gewendet. An der Seite zeigen die leicht gebogenen Finger und das geschwungene Handgelenk, wie plastisch die Form geschnitzt ist.

Aufrechte Hände für die Wand
Der dunkle Träger rahmt die goldfarbene Holzhand ein. Die Handfläche bleibt frontal sichtbar. Beim Vergleich der linken und rechten Ausführung lohnt sich der Blick auf Daumen und Handlinien.
Quelle zur Handgeste The Metropolitan Museum of Art · Stehender Buddha mit Schutzgeste
Buddha-Masken aus Holz · Gesicht, Kopfschmuck und Farbe
Bei den dekorativen Holzmasken liegt der Blick zuerst auf dem Gesicht. Geschwungene Brauen fassen die hellen Augenpartien ein. Darüber sitzt der ornamentierte Kopfschmuck, bei einzelnen Ausführungen mit roten und grünen Akzenten. Die goldfarbenen Modelle betonen Stirn und Wangen. Bei den schwarz-goldenen Varianten hebt sich der Kopfschmuck vom dunklen Gesicht und der stellenweise sichtbaren Holzzeichnung ab.
Bei historischen Buddha-Darstellungen können Merkmale des Kopfes eine eigene Bedeutung tragen. Das National Museum of Asian Art erklärt etwa, dass die Ushnisha, eine Erhebung am Kopf, für spirituelle Vollendung steht. Das ist ein Merkmal bestimmter Buddha-Bildnisse. Bei unseren Holzmasken beschreiben wir den jeweils sichtbaren ornamentierten Kopfschmuck.

Goldfarben · XL
Goldfarbene Stirn und Wangen bilden eine helle Fläche unter dem grünen und roten Zierwerk.

Goldfarben · XXL
Über dem breiten Gesicht setzen rote Schmuckpunkte und ein blütenförmiges Motiv Akzente.

Schwarz-Gold · XL
Warme Holzlinien schimmern durch die dunkle Bemalung. Darüber sitzt der goldfarbene Kopfschmuck.

Schwarz-Gold · XXL
Helle, dunkel eingefasste Augen heben sich vom Gesicht ab. Farbige Schmuckelemente gliedern den oberen Rand.
Quelle zur Buddha-Ikonografie National Museum of Asian Art · Kopf des Buddha
Tiere
entdecken













