Schmetterlingsarten entdecken · Ritterfalter
Great Mormon – rote Zeichnung – Papilio memnon
Rote Akzente, die auf dunklem Grund hervortreten.
Bei dieser Ansicht des Great Mormon fallen die roten Bereiche nahe dem Körper auf. Die übrigen Flügel sind dunkel und fein geadert. Auf den Vorderflügeln ziehen helle Streifen fächerförmig nach außen. Weiter unten erscheinen zwei rotbraune Ringe je Hinterflügel, mit einem dunklen Kern und kleinen helleren Strichen in ihrer Nähe. Diese Details geben dem Falter einen ganz anderen Ausdruck als die blau schimmernde Ansicht in unserer Übersicht.

Rot am Körper, feine Linien bis zum Rand
Folge den Vorderflügeladern vom Körper zur Spitze: Die hellen Streifen liegen dicht nebeneinander und werden nach außen länger. Die roten Flecken sitzen dagegen kompakt an den Flügelansätzen.
Am Hinterflügelrand wiederholt sich der warme Farbton in kleineren Zeichnungen. Dazwischen bleibt viel dunkle Fläche, auf der die einzelnen Adern sichtbar werden.
Great Mormon – rote Zeichnung im Steckbrief
| Wissenschaftlicher Name | Papilio memnon Linnaeus, 1758 [3] |
|---|---|
| Englischer Name | Great Mormon |
| Familie | Ritterfalter (Papilionidae) [1] |
| Natürliches Verbreitungsgebiet | Südostasien; in der behördlichen Übersicht für agenor auch Nepal und Nordostindien. [1, 4] |
| Flügelspannweite | Von rund 12 bis 14 cm nach dem Florida Museum; umgerechnet und gerundet aus 4,7 bis 5,5 Zoll. [1] |
| Erscheinungsformen | Männchen oben dunkel mit blauem Schimmer; Weibchen in unterschiedlichen Formen, mit oder ohne Schwanzfortsätze. [3, 5] |
| Raupenfutterpflanzen | Rautengewächse, unter anderem Pomelo (Citrus maxima) und weitere Zitruspflanzen. [3] |
| Lebensdauer als erwachsener Falter | Eine belastbare allgemeine Zeitspanne ist in den hier ausgewerteten Quellen nicht angegeben. Die Puppenzeit wird getrennt beschrieben. |
Die Größenangaben beschreiben Literaturwerte und keine zugesicherten Maße eines Verkaufsstücks. Die Rahmengröße steht beim jeweiligen Artikel.
Warum ein Great Mormon auch rot gezeichnet sein kann
Die Artcheckliste von ButterflyCircle unterscheidet beim Männchen eine dunkle, blau bestäubte Oberseite und eine Unterseite mit roten Flügelansätzen sowie einem roten Bereich am hinteren Flügelwinkel. [5] Die roten Akzente dieser Aufnahme passen zu dieser beschriebenen Unterseitenzeichnung. „Rote Zeichnung“ ist hier eine Bezeichnung der Fotoansicht, kein zusätzlicher Artname.
Zum Vergleich zeigt unser bereits vorhandenes Great-Mormon-Porträt die dunkle, bläulich wirkende Ansicht. Es lohnt sich, beide Bilder nebeneinander zu öffnen. Achte zuerst auf die Flügelform und erst danach auf die Farben: Eine andere Blickrichtung kann den Eindruck eines Falters deutlich verändern.
Auf dieser Aufnahme bleiben die roten Flächen nahe am Körper. Die langen Vorderflügel werden von einer viel feineren Zeichnung geprägt. An den Hinterflügeln läuft die Kontur wellig aus, ohne lange Schwanzfortsätze zu bilden. Die beiden warmen Ringe fallen deshalb auch dann auf, wenn man das Foto nur klein betrachtet.
Ein großer Ritterfalter aus Asien
Das Florida Museum ordnet den Great Mormon den Ritterfaltern zu und nennt Südostasien als Herkunftsregion. Die dort angegebene Spannweite von 4,7 bis 5,5 Zoll entspricht gerundet etwa 12 bis 14 cm. [1] Das ist eine Quellenangabe zur Art, keine zugesicherte Größe des angebotenen Präparats.
Die behördliche Übersicht aus Hongkong führt die Unterart agenor in einem größeren Gebiet, das auch Nepal und Nordostindien umfasst. [4] Verschiedene regionale Angaben beschreiben damit nicht zwangsläufig denselben Ausschnitt des Verbreitungsgebiets.
Wo genau das fotografierte Zuchtpräparat aufgewachsen ist, wird durch solche Verbreitungsangaben nicht belegt. Für seine Zeichnung zeigt das Originalfoto mehr als eine pauschale Herkunftsangabe: feine graue Linien auf den Vorderflügeln, die roten Ansätze und die dunklen Zwischenräume der Hinterflügel.
Vom Ei zum Falter an Zitruspflanzen
Horace Tan dokumentierte in Singapur einzeln unter Blättern abgelegte Eier. Nach etwa drei Tagen schlüpften die Raupen. Junge Stadien ähnelten Vogelkot; das letzte Stadium wurde grün. [2]
Ein Seidengürtel hielt die Puppe am Stängel. Nach zehn Tagen dunkelte sie nach, am folgenden Tag schlüpfte der Falter: rund elf Tage Puppenzeit in dieser Aufzucht. Das ist keine Angabe zur Lebensdauer des erwachsenen Schmetterlings. [2]
Was die Raupe frisst und der Falter zeigt
Zu den dokumentierten Raupenfutterpflanzen gehören Rautengewächse, darunter Pomelo (Citrus maxima), Tetradium daniellii und Zanthoxylum acanthopodium. Auch die wechselnde grüne, schwarze und weiße Raupenzeichnung ist beschrieben. [3]
Das Blattmuster der Raupe und die ausgebreiteten Flügel des erwachsenen Tieres gehören zu verschiedenen Lebensphasen. Im Rahmen steht die fertige Flügelzeichnung im Mittelpunkt. Wer sich ein Präparat genauer ansieht, kann die Adern vom Flügelansatz bis zum Rand verfolgen und die kleinen roten Bereiche miteinander vergleichen.
Für die Lebensdauer des erwachsenen Great Mormon nennen die hier verwendeten Quellen keine belastbare allgemeine Spanne. Die rund elf Tage Puppenzeit dürfen dafür nicht eingesetzt werden.
Great Mormon im Rahmen bei asiahouse24
Bei uns im asiahouse24 gibt es den männlichen Great Mormon als echten, präparierten Schmetterling auf Watte hinter Glas. Der schwarze Kunststoffrahmen des hier verlinkten Angebots misst außen etwa 20 × 17 × 2 cm. Die drei Originalfotos zeigen die Präsentation und eine nähere Ansicht des Falters. Für die Auswahl sind die aktuellen Angebotsbilder und die Hinweise zum jeweiligen Zustand maßgeblich.



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Originalfotos von asiahouse24. Abbildungen als Referenz; Zeichnung, Farbe und Erhaltungszustand können abweichen. Verkauf nur ohne Dekoration. Die aktuellen Angebotsdetails stehen auf der Produktseite.
Fragen zum Great Mormon
Ist „rot“ eine eigene Great-Mormon-Art?
Nein. Der wissenschaftliche Name bleibt Papilio memnon. Der Zusatz unterscheidet diese Fotoansicht von den anderen Aufnahmen in unserer Übersicht.
Warum sehe ich beim Great Mormon manchmal Blau und manchmal Rot?
Die Fachcheckliste beschreibt verschiedene Zeichnungen auf Ober- und Unterseite des Männchens. Rot an den Ansätzen und im hinteren Flügelwinkel gehört zur beschriebenen Unterseite. [5]
Artenschutz und Herkunft
Papilio memnon ist in den Anhängen I, II und III des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) nicht aufgeführt. Die Aussage bezieht sich auf die CITES-Listung dieser Art. [C]
Bereits verstorbene Falter aus Zuchtfarmen
Die Zuchtfarmen liefern uns ausschließlich Schmetterlinge, die bereits verstorben sind. Die Tiere werden dort gesondert aufgelesen, anschließend aufgespannt und als Präparate für den Verkauf vorbereitet.
Deshalb umfasst unser Sortiment unterschiedliche Erhaltungszustände. Neben sehr gut erhaltenen Faltern bieten wir auch Tiere mit kleinen Unregelmäßigkeiten oder sichtbaren Spuren an den Flügeln an. Nicht jedes Exemplar entspricht einer makellosen A1+-Sammlerqualität. Den Zustand berücksichtigen wir bei unseren Preisen; maßgeblich sind die Fotos und Hinweise beim jeweiligen Artikel.
Auch diese bereits verstorbenen Tiere als Präparate anzubieten, gehört für uns zu einem bewussten Umgang mit dem vorhandenen Material. Darauf beruht unser Verständnis von Nachhaltigkeit bei diesen Zuchtpräparaten.














