Schmetterlingsarten entdecken · Bläulinge

Malayan Sunbeam – Curetis santana

Orangegoldene Flügelfelder in einer breiten braunen Einfassung.

Beim Malayan Sunbeam liegt die warme Farbe in der Mitte der Flügel. Auf unserer Aufnahme leuchten orangegoldene Felder zwischen breiten braunen Rändern. Die Vorderflügel wirken kantiger, die Hinterflügel rundlicher. Feine Adern durchziehen die helleren Bereiche und sind stellenweise bis zum Rand zu verfolgen. Der Name Sunbeam, auf Deutsch Sonnenstrahl, passt zu dieser Farbwirkung. Die silbrig helle Unterseite zeigt dagegen ein ganz anderes Bild. [1]

Malayan Sunbeam (Curetis santana), orangegoldene Flügelfelder mit breiten braunen Rändern und sichtbaren feinen Adern
Originalaufnahme aus dem Bildbestand von asiahouse24.

Die warme Farbe bleibt innerhalb des dunklen Randes

Auf den Vorderflügeln haben die orangefarbenen Felder einen länglichen Umriss. Auf den Hinterflügeln folgen sie stärker der Rundung. Am Körper und an den äußeren Rändern steht mehr Braun. Kleine Unregelmäßigkeiten und helle Spuren bleiben auf der Originalaufnahme sichtbar.

Malayan Sunbeam im Steckbrief

Wissenswertes über Curetis santana
Wissenschaftlicher NameCuretis santana
Englischer NameMalayan Sunbeam
FamilieBläulinge (Lycaenidae). [1]
Regionaler QuellenbezugDie Unterart malayica ist für Indonesien, Malaysia, Singapur und Thailand verzeichnet. [3]
FlügelzeichnungOrange- bis kupferfarbene Oberseite mit dunklem Rand; silbrig weiße Unterseite. [1]
Raupennahrung in SingapurUnter anderem Adinobotrys atropurpureus und Pongamia pinnata. [3]
Gezeigte AnsichtOberseite des Präparats mit ausgebreiteten Flügeln.
Abgebildetes PräparatOriginalfoto von asiahouse24. Zustand, Ausführung und Rahmenmaße ergeben sich aus dem jeweiligen Artikel.

Die Entwicklungsbeobachtungen stammen aus Singapur und behandeln Curetis santana malayica. Sie begründen keine zusätzliche Unterart- oder Herkunftsbestimmung unseres Präparats.

Orange oben, silbrig weiß unten

NParks beschreibt die Oberseite des Malayan Sunbeam als kräftig kupferrot mit dunkler Einfassung. Die Unterseite ist silbrig weiß und trägt nur schwach ausgeprägte Bänder; auf dem Vorderflügel verläuft eine Binde schräg von der Nähe der Spitze zum Innenrand. [1] Ein Falter mit geschlossenen Flügeln kann deshalb wesentlich heller und unauffälliger wirken als unser ausgebreitetes Präparat.

Auf der Bestandsaufnahme ist die Oberseite zu sehen. Das Orange reicht nicht bis zu den Flügelspitzen. Dort bleibt ein breiter dunkler Bereich stehen. Am Körper liegen die Flügelansätze dicht zusammen; die orangefarbenen Felder beginnen etwas weiter außen. Die beiden Fühler zeichnen sich deutlich gegen den weißen Hintergrund ab.

Junge Blätter als Raupennahrung

Die digitale Referenzsammlung Biodiversity of Singapore führt Adinobotrys atropurpureus und Pongamia pinnata als Wirtspflanzen. [3] Im älteren Entwicklungsbericht stehen dafür die Namen Callerya atropurpurea und Millettia pinnata. Die Raupen fressen die jungen Blätter. [2]

Die unterschiedlichen Pflanzennamen sind beim Lesen älterer und neuerer Quellen zu berücksichtigen. Sie werden hier nicht als vier verschiedene Futterpflanzen gezählt. Für die Entwicklung ist die Zuordnung zur tatsächlichen Pflanze maßgeblich.

Vier Raupenstadien und eine besondere Reaktion auf Störung

In Horace Tans Aufzuchtbeobachtung aus Singapur liegen einzelne Eier an jungen Pflanzentrieben, mitunter mehrere am selben Trieb. Bis zum Schlupf vergingen dort ungefähr zweieinhalb Tage. Diese Beobachtung aus dem Jahr 2011 gilt für die untersuchte Unterart und ist kein allgemeiner Zeitwert für alle Vorkommen. [2]

Der Bericht nennt vier Raupenstadien und zeigt eine ungewöhnliche Abwehrreaktion: Schon bei jüngeren Raupen sind am Hinterleib Fortsätze vorhanden, aus denen bei Störung behaarte Strukturen hervortreten. Zur Verpuppung hält ein Seidenfaden das Tier an einem Blatt. Die Puppe erscheint grün mit weißen Zeichnungen. Der Falter schlüpfte im beobachteten Fall nach etwa acht Tagen. [2]

Diese Zeiten beschreiben die beobachtete Aufzucht. Sie sind keine feste Frist für jedes Tier und keine Angabe zur Lebensdauer des erwachsenen Schmetterlings.

Ein Bläuling ohne blaue Oberseite

Der Malayan Sunbeam gehört zur Familie der Bläulinge, obwohl auf unserer Aufnahme Orange und Braun vorherrschen. [1] Die deutsche Familienbezeichnung ist keine Farbgarantie für jede Art. Bei diesem Präparat lohnt es sich besonders, die Form der Farbfelder und ihre Einfassung anzusehen.

Der Magpie Crow – Euploea radamanthus zeigt auf unserer Originalaufnahme helle Flecken und Strahlen in dunklen Flügeln. Dort verteilen sich die hellen Zeichen in einzelne Felder; beim Malayan Sunbeam bildet das Orange größere zusammenhängende Bereiche. Beide Fotos zeigen, wie unterschiedlich ein dunkler Flügelrand die Zeichnung begrenzen kann.

Ein empfindliches Naturpräparat bewahren

Auf unserem Bestandsfoto sind kleine Spuren und Unterschiede zwischen den beiden Flügelseiten erkennbar. Für ein bestimmtes Verkaufsstück zählen die aktuellen Artikelbilder und die Zustandsbeschreibung. Ein Präparat muss nicht vollkommen symmetrisch oder makellos erhalten sein.

Bewahre einen gerahmten Falter trocken und vor direkter Sonne geschützt auf. Die Flügel sollten nicht berührt werden, damit ihre feinen Schuppen erhalten bleiben. Die Außenmaße des Rahmens stehen beim jeweiligen Angebot und sind keine Flügelspannweite. Verkauf nur ohne Dekoration.

Fragen zum Malayan Sunbeam

Warum gehört ein orangefarbener Falter zu den Bläulingen?

Bläulinge ist der deutsche Name der Familie Lycaenidae. Curetis santana gehört zu dieser Familie; die Oberseite ist bei dieser Art orange- bis kupferfarben. [1]

Zeigt das Foto auch die silbrige Unterseite?

Nein. Unsere Aufnahme zeigt das Präparat mit ausgebreiteten Flügeln von oben. Die silbrige Unterseite ist in der Fachquelle beschrieben. [1]

Artenschutz und Herkunft

Curetis santana ist in den Anhängen I, II und III des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) nicht aufgeführt. Die Aussage bezieht sich auf die CITES-Listung dieser Art. [C]

Bereits verstorbene Falter aus Zuchtfarmen

Die Zuchtfarmen liefern uns ausschließlich Schmetterlinge, die bereits verstorben sind. Die Tiere werden dort gesondert aufgelesen, anschließend aufgespannt und als Präparate für den Verkauf vorbereitet.

Deshalb umfasst unser Sortiment unterschiedliche Erhaltungszustände. Neben sehr gut erhaltenen Faltern bieten wir auch Tiere mit kleinen Unregelmäßigkeiten oder sichtbaren Spuren an den Flügeln an. Nicht jedes Exemplar entspricht einer makellosen A1+-Sammlerqualität. Den Zustand berücksichtigen wir bei unseren Preisen; maßgeblich sind die Fotos und Hinweise beim jeweiligen Artikel.

Auch diese bereits verstorbenen Tiere als Präparate anzubieten, gehört für uns zu einem bewussten Umgang mit dem vorhandenen Material. Darauf beruht unser Verständnis von Nachhaltigkeit bei diesen Zuchtpräparaten.

Mehr über unseren Umgang mit dem Artenschutz →