Schmetterlingsarten entdecken · Edelfalter
Tawny Rajah – Charaxes bernardus
Orange Flügel mit dunklen Spitzen und einer gezackten Kontur.
Auf unserer Originalaufnahme zeigt der Tawny Rajah überwiegend orangefarbene Flügel. In der Körpernähe ist die Farbe heller, zum Rand hin wird sie bräunlicher. Die Vorderflügel enden in dunkelbraunen Spitzen mit einzelnen orangefarbenen Flecken. An den Hinterflügeln fallen kleine Vorsprünge und Einbuchtungen auf.

Eine Silhouette mit kleinen Spitzen
Der äußere Rand der Hinterflügel ist nicht gleichmäßig rund. Kleine Vorsprünge wechseln mit flachen Buchten. Daneben stehen dunkle Punkte, die am unteren Rand besonders gut zu erkennen sind.
Die schlankeren Vorderflügel lenken den Blick wieder nach oben. Ihre dunklen Spitzen bilden den kräftigsten Kontrast zur warmen Grundfarbe.
Tawny Rajah im Steckbrief
| Wissenschaftlicher Name | Charaxes bernardus |
|---|---|
| Englischer Name | Tawny Rajah |
| Familie | Edelfalter (Nymphalidae), Unterfamilie Charaxinae |
| Gattung | Charaxes |
| Dokumentierte Verbreitung | Die verglichenen Unterarten werden unter anderem aus Assam, Myanmar, Thailand, Laos, Vietnam und Westmalaysia geführt. [1, 2] |
| Lebensraum der Vergleichspopulation | Für C. bernardus crepax nennt Inayoshi Bergwälder in etwa 200–700 m Höhe. [2] |
| Zeichnung unseres Präparats | Orangefarbene Flügelflächen, dunkle Vorderflügelspitzen und kleine dunkle Randflecken. |
| Rahmen des verlinkten Angebots | Schwarzer Kunststoffrahmen, etwa 12 × 12 × 2 cm. |
Verbreitung und Höhenangaben beziehen sich auf die Fachquellen. Sie belegen nicht die individuelle Herkunft des abgebildeten Präparats. Eine Unterart wird anhand des Shopfotos nicht festgelegt.
Viel Orange und ein dunkler Abschluss
Auf unserer Aufnahme bleibt der größte Teil der Flügel warm gefärbt. Die Farbe ist dabei nicht überall gleich: Am Körper wirkt sie gelblicher, nach außen stellenweise dunkler. Feine Adern laufen durch diese Flächen, ohne sie in ein kräftiges schwarzes Gitter zu zerlegen.
Anders sehen die Vorderflügelspitzen aus. Dort liegt eine breite dunkle Fläche. Ihre innere Grenze verläuft nicht gerade, sondern springt entlang der einzelnen Flügelzellen vor und zurück. Kleine orangefarbene Flecken unterbrechen das Braun nahe der Spitze. So bleibt auch in der dunkelsten Zone ein Bezug zur übrigen Zeichnung erhalten.
Wer den Falter von innen nach außen betrachtet, kann diese Übergänge gut verfolgen: zuerst die schmalen Adern, dann die größeren Farbflächen und schließlich die dunkle Einfassung. Das aufgespannte Präparat zeigt beide Seiten nebeneinander. Kleine Unterschiede in ihrer Ausrichtung gehören zur Aufnahme eines natürlichen Tieres.
Am Hinterflügel wird die Form sichtbar
Die unteren Flügel wirken breiter und runder als die oberen. Ihr äußerer Rand ist jedoch mehrfach unterbrochen. Kleine Spitzen ragen aus der Kontur, dazwischen liegen flache Einbuchtungen. Am unteren Ende sitzen weitere dunkle Punkte dicht am Rand.
Weiter oben liegt seitlich ein größerer dunkler Fleck. Zusammen mit den kleinen Randzeichen gibt er dem Hinterflügel eine eigene Zeichnung. Es lohnt sich, diesen Bereich getrennt von den auffälligeren Vorderflügelspitzen anzusehen. Die Wirkung des Falters entsteht aus beiden Teilen: oben ein kräftiger dunkler Abschluss, unten die feinere Folge aus Flecken und kleinen Vorsprüngen.
Warum der wissenschaftliche Name wichtig ist
Zum Vergleich haben wir die von Yutaka Inayoshi dokumentierten Präparate von Charaxes bernardus herangezogen. Die dortigen Ober- und Unterseiten zeigen unterschiedliche Zeichnungen. Unsere orangefarbene Aufnahme ähnelt besonders den in der Fachübersicht abgebildeten orangefarbenen Männchen. [1, 2]
Diese Bildreihen machen zugleich deutlich, dass ein einzelnes Farbmuster nicht die ganze Art beschreibt. Die Quellen behandeln mehrere Unterarten und unterschiedliche Erscheinungsformen. Deshalb dient hier der Artname Charaxes bernardus als Bezugspunkt; die genaue Unterart unseres Exemplars bleibt offen.
Tawny Rajah im Artenporträt
Die ältere Shopangabe „Charaxis fabius“ wird für dieses Porträt nicht übernommen. Die Gattung wird Charaxes geschrieben, und der hier behandelte Tawny Rajah wird unter Charaxes bernardus vorgestellt. Die Produktbezeichnung allein ersetzt keinen Abgleich der Flügelzeichnung.
Tawny Rajah im Rahmen bei asiahouse24
Das verlinkte Angebot zeigt einen echten, präparierten Falter auf Watte hinter Glas. Der schwarze Kunststoffrahmen hat Außenmaße von etwa 12 × 12 × 2 cm. Ein kleiner Haken auf der Rückseite ermöglicht die Wandmontage.
Der dunkle Rahmen nimmt die Farbe der Vorderflügelspitzen auf. Dazwischen hebt sich die orangefarbene Flügelfläche von der hellen Unterlage ab. Für die Auswahl eines Präparats sind die aktuellen Produktfotos und die Hinweise zum Erhaltungszustand entscheidend.
Tawny Rajah im 12 × 12 cm großen Rahmen ansehen →
Originalfotos von asiahouse24. Abbildungen als Referenz; Zeichnung, Größe und Erhaltungszustand können abweichen. Verkauf nur ohne Dekoration. Die aktuellen Angebotsdetails stehen auf der Produktseite.
Fragen zum Tawny Rajah
Ist jedes Tier genauso orange gezeichnet?
Nein. Die dokumentierten Bildreihen zeigen innerhalb der Art unterschiedliche Zeichnungen. Auch Naturpräparate unterscheiden sich. Dieses Porträt beschreibt die sichtbare Ansicht unserer Originalaufnahme; es verspricht kein identisches Muster bei jedem Verkaufsstück. [1, 2]
Bezeichnen 12 × 12 cm die Größe des Falters?
Nein. Das sind die Außenmaße des Rahmens. Sie geben nicht die Flügelspannweite des Tieres an.
Artenschutz und Herkunft
Charaxes bernardus ist in den Anhängen I, II und III des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) nicht aufgeführt. Die Aussage bezieht sich auf die CITES-Listung dieser Art. [C]
Bereits verstorbene Falter aus Zuchtfarmen
Die Zuchtfarmen liefern uns ausschließlich Schmetterlinge, die bereits verstorben sind. Die Tiere werden dort gesondert aufgelesen, anschließend aufgespannt und als Präparate für den Verkauf vorbereitet.
Deshalb umfasst unser Sortiment unterschiedliche Erhaltungszustände. Neben sehr gut erhaltenen Faltern bieten wir auch Tiere mit kleinen Unregelmäßigkeiten oder sichtbaren Spuren an den Flügeln an. Nicht jedes Exemplar entspricht einer makellosen A1+-Sammlerqualität. Den Zustand berücksichtigen wir bei unseren Preisen; maßgeblich sind die Fotos und Hinweise beim jeweiligen Artikel.
Auch diese bereits verstorbenen Tiere als Präparate anzubieten, gehört für uns zu einem bewussten Umgang mit dem vorhandenen Material. Darauf beruht unser Verständnis von Nachhaltigkeit bei diesen Zuchtpräparaten.
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