Schmetterlingsarten entdecken · Edelfalter
Indian Yellow Nawab – Polyura jalysus
Blasses Gelb und Cremeweiß zwischen dunklen Flügelspitzen.
Die hellen Flächen nehmen beim Indian Yellow Nawab fast das ganze Bild ein. Auf unserer Aufnahme wirken sie stellenweise cremeweiß, an anderen Stellen zart gelblich. Nur die Spitzen und äußeren Ränder bleiben dunkel. In den Vorderflügelspitzen stehen wenige helle Flecken; weiter unten begrenzt ein schmaler, unregelmäßiger Saum die Hinterflügel. Polyura jalysus hat hier eine zurückhaltende Zeichnung, deren Einzelheiten vor allem am Rand liegen.

Wenige Flecken in einer dunklen Spitze
Über den großen hellen Flügelfeldern liegen auf beiden Seiten dunkle Bereiche mit einzelnen cremefarbenen Flecken. Darunter laufen feine Adern durch die helle Fläche. An den unteren Rändern bleiben kleine gelbliche und blaugraue Zeichen sichtbar.
Indian Yellow Nawab im Steckbrief
| Wissenschaftlicher Name | Polyura jalysus |
|---|---|
| Englischer Name | Indian Yellow Nawab. [2] |
| Familie | Edelfalter (Nymphalidae), Unterfamilie Charaxinae. [2] |
| Regionaler Quellenbezug | Die Fachseite behandelt P. jalysus jalysus aus Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam, Westmalaysia und Sumatra. [1] |
| Lebensraum | Wälder niedriger und mittlerer Höhenlagen. [1] |
| Beobachtetes Verhalten | Revierverhalten von Männchen an Baumkronen auf Hügelkuppen dokumentiert. [1] |
| Raupennahrung und Entwicklungszeit | In den hier verwendeten Quellen nicht ausreichend belegt; es wird keine Pflanze oder feste Tageszahl ergänzt. |
| Abgebildetes Präparat | Originalaufnahme von asiahouse24. Maßangaben und Zustand beziehen sich auf den jeweiligen Artikel. |
Die Unterartangabe der regionalen Fachquellen wird nicht als neue Bestimmung auf unser Präparat übertragen.
Ein heller Falter mit fein gezeichnetem Saum
Die große helle Fläche auf jedem Vorderflügel hat nach oben einen gerundeten Abschluss. Darüber bleibt ein breiter dunkler Bereich stehen. Die kleinen hellen Flecken darin sind voneinander getrennt und unterschiedlich groß. Zum Körper hin laufen die sichtbaren Adern enger zusammen.
Auf den Hinterflügeln reicht das Cremeweiß weit nach außen. Der dunkle Saum ist dort schmaler als an den Vorderflügelspitzen und zeigt kleine helle Unterbrechungen. Die beiden Seiten des Präparats sind nicht in jedem Detail gleich. Gerade bei den Flügelrändern ist deshalb die konkrete Aufnahme aussagekräftiger als eine pauschale Beschreibung eines makellosen Mustertiers.
Der englische Name enthält das Wort „Yellow“. Auf diesem Foto ist der Gelbton jedoch blass und geht in Cremeweiß über. Die hier gezeigte Färbung beschreibt unser Bestandsbild; sie erlaubt für sich genommen keine Bestimmung von Geschlecht, Unterart oder Herkunft.
Waldgebiete in Südostasien
Für Polyura jalysus jalysus führt Inayoshi Fundgebiete in Südostasien und auf Sumatra auf. Seine Vergleichsbilder zeigen Falter aus Thailand und Vietnam von beiden Seiten. Nach der dortigen Beschreibung bewohnt die Unterart Wälder in tieferen und mittleren Lagen. Männchen verteidigen unter anderem Plätze an Bäumen auf Anhöhen. [1]
Auf Wing Scales sind Aufnahmen des Indian Yellow Nawab aus Phetchabun, Sa Kaeo und Ratchaburi hinterlegt. Die Einträge nennen jeweils Aufnahmeort, Datum und Fotografen. [2] Sie belegen Beobachtungen in der Natur, sagen aber nichts über die Herkunft unseres ausgestellten Präparats aus.
Was über die Entwicklung belegt ist
Für dieses Porträt fehlen belastbare Angaben zur Raupennahrung und zur Dauer der einzelnen Entwicklungsstadien. Das regionale BugsAlive-Datenblatt führt die Lebensgeschichte als unbekannt. [3] Deshalb übernehmen wir weder die Futterpflanzen noch die Entwicklungszeiten einer ähnlich aussehenden Nawab-Art.
Die gut dokumentierten Angaben zum Lebensraum und die datierten Freilandaufnahmen bleiben davon unberührt. Sie erlauben ein Porträt des erwachsenen Falters, ohne offene Fragen zur Raupe mit Vermutungen zu füllen.
Der Vergleich mit dem Great Nawab
Auf der Originalaufnahme des Great Nawab – Polyura eudamippus tragen die dunklen Vorderflügelspitzen wesentlich mehr helle Flecken. Seine Hinterflügel zeigen außerdem auffällige schmale Fortsätze. Beim hier fotografierten Indian Yellow Nawab bleibt der Umriss kompakter, und die großen hellen Felder treten stärker hervor.
Dieser Vergleich bezieht sich auf unsere beiden Präparatfotos. Er ist keine vollständige Bestimmungshilfe für sämtliche regionalen Formen der zwei Arten. Beide Aufnahmen bleiben ihrem jeweiligen Bestandsnamen zugeordnet.
Ein Naturpräparat genau ansehen
Helle Flügel lassen kleine Spuren und Unterschiede im Erhaltungszustand gut erkennen. Für ein angebotenes Präparat sind deshalb die aktuellen Originalfotos und die zugehörige Zustandsbeschreibung maßgeblich. Ein Artenfoto sagt nicht zu, dass jedes Exemplar dieselbe Färbung oder dieselben Randkonturen besitzt.
Der Schaukasten sollte trocken und vor direkter Sonne geschützt aufbewahrt werden. Die Flügel bleiben unberührt, damit sich ihre feinen Schuppen nicht lösen. Rahmenmaße beschreiben den Kasten; eine Flügelspannweite wird daraus nicht errechnet. Verkauf nur ohne Dekoration.
Fragen zum Indian Yellow Nawab
Warum wirkt der Falter auf dem Foto fast weiß?
Die Aufnahme zeigt große cremefarbene und nur stellenweise blassgelbliche Flächen. Der englische Name Indian Yellow Nawab beschreibt keinen verbindlichen Farbton jedes einzelnen Präparats.
Ist die Unterart des gezeigten Tieres bekannt?
Unser Porträt bleibt bei der vorhandenen Artangabe Polyura jalysus. Die zusätzliche Bezeichnung jalysus in den regionalen Quellen wird ohne Bestandsbeleg nicht übernommen.
Wie lange lebt der erwachsene Falter?
Eine belastbare allgemeine Lebensdauer ist in den verwendeten Quellen nicht belegt. Angaben anderer Nawab-Arten wären dafür kein Ersatz.
Artenschutz und Herkunft
Polyura jalysus ist in den Anhängen I, II und III des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) nicht aufgeführt. Die Aussage bezieht sich auf die CITES-Listung dieser Art. [C]
Bereits verstorbene Falter aus Zuchtfarmen
Die Zuchtfarmen liefern uns ausschließlich Schmetterlinge, die bereits verstorben sind. Die Tiere werden dort gesondert aufgelesen, anschließend aufgespannt und als Präparate für den Verkauf vorbereitet.
Deshalb umfasst unser Sortiment unterschiedliche Erhaltungszustände. Neben sehr gut erhaltenen Faltern bieten wir auch Tiere mit kleinen Unregelmäßigkeiten oder sichtbaren Spuren an den Flügeln an. Nicht jedes Exemplar entspricht einer makellosen A1+-Sammlerqualität. Den Zustand berücksichtigen wir bei unseren Preisen; maßgeblich sind die Fotos und Hinweise beim jeweiligen Artikel.
Auch diese bereits verstorbenen Tiere als Präparate anzubieten, gehört für uns zu einem bewussten Umgang mit dem vorhandenen Material. Darauf beruht unser Verständnis von Nachhaltigkeit bei diesen Zuchtpräparaten.
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